Joshua Radin gehört nicht unbedingt zu meinen Lieblingssängern, er macht entspannten Songwriterpop, eigentlich mein Ding, doch für meinen Geschmack übertritt er zu oft die Grenze zum Schmalzigen, ähnlich wie James Blunt. Die Single Unterwater ist jedoch etwas zurückgenommener als seine übrigen Stücke und eine wirklich schöne Nummer.
Leider funktioniert das mit dem Einbetten des Widgets nicht, aber auf seiner Website könnt ihr das Lied für eure Mailadresse umsonst runterladen (zweite Seite): us.joshuaradin.com
Zu Konzerten kommt er schon im September nach Deutschland:
21 - Berlin, Heimathafen
22 - Hamburg, Reeperbahn Festival
23 - Kölln, Kulturkircke
Donnerstag, 9. August 2012
Montag, 6. August 2012
Für einen entspannten Montagabend - alle meine ruhigen Lieblingslieder
In letzter Zeit bin ich nicht mehr oft dazu gekommen, ander Blogs zu lesen und mir neue Alben anzuhören, das echte Leben und so. Aber dafür habe ich angefangen, spotify zu benutzen, da ich festgestellt habe, dass man damit sehr viele lustige Sachen machen kann. Zum Beispiel Playlists mit all meinen Lieblingsliedern erstellen oder endlich mal alle Alben der Bands, über die ich in letzter Zeit gestolpert bin auch anzuhören. Natürlich nicht alle, dass würde Monate dauern. Aber eine Playlist aus meinen schon bekannten ruhigeren Lieblingsliedern, habe ich mal erweitert und daraus ist diese Playlist entstanden, die hauptsächlich Folk und Songwritermusik enthält, plus ein bisschen Soul, Jazz und Pop. Alles Stücke, zu denen man sich entstpannt zurücklehnen kann, oder nebenbei einen Roman schreiben, so wie ich.
PS: sich auf spotify anzumelden ist nicht schwer und erstmal umsost. Ihr solltet bei der Playlist am besten die zufällige Wiedergabe einschalten. Nicht alle Stücke sind in Spotify. So könnt ihr aus eurer persönlichen Sammlung ein paar Stücke von Bill Callahan und Joanna Newsom ergänzen, ebenso nach Belieben Titel aus dem Sampler Dark was the night. Darauf sind einige meiner Lieblingsstücke überhaupt, so das geniale Bob Dylon Cover von Antony I was young when I left home. Wenn ihr das noch nicht besitzt, solltet ihr euch das unbedingt anschaffen.
PS: sich auf spotify anzumelden ist nicht schwer und erstmal umsost. Ihr solltet bei der Playlist am besten die zufällige Wiedergabe einschalten. Nicht alle Stücke sind in Spotify. So könnt ihr aus eurer persönlichen Sammlung ein paar Stücke von Bill Callahan und Joanna Newsom ergänzen, ebenso nach Belieben Titel aus dem Sampler Dark was the night. Darauf sind einige meiner Lieblingsstücke überhaupt, so das geniale Bob Dylon Cover von Antony I was young when I left home. Wenn ihr das noch nicht besitzt, solltet ihr euch das unbedingt anschaffen.
Imany - The Shape of a Broken Heart
Ihrer Karriere als Musikerin wünsche ich jedenfalls mindestens so großen Erfolg wie der als Model, denn Imany hat eine Stimme, die einem sofort unter die Haut geht, ihre Stücke beinhalten alle Gefühle von tanzbaren Nummern bis zu melancholischen Balladen ist alles dabei. Dabei bewegt sie sich zwischen Folk und Soul, Slow Down ist eine Nummer, die auch von Tracy Chapman sein könnte. You will never know dagegen hat zwar einen melancholischen Grundton, ist aber trotzdem tanzbar. Imanys Musik hat etwas zeitlos klassisches und sie kann mühelos mit den ganz Großen des Genre mithalten.
In Videos kommt Imany vollkommen natürlich rüber und wirkt keinesfalls arrogant ob ihrer Schöhnheit und ihres Erfolgs. Von so einer Ausnahmekünstlerin möchte man in Zukunft bitte noch viel mehr hören.
Donnerstag, 2. August 2012
Mittwoch, 1. August 2012
Sam Lee
Mit Ground Of Its Own veröffentlicht Sam Lee sein Debut-Album. Ein Shooting für die britische Vogue zum Thema Folk dürfte seiner Karriere den nötigen Anschwung gegeben haben. Auf seiner Website steht, er sei Radiomoderator, Lehrer und Animateur. Ich hoffe jedenfalls, dass er sich von nun an vorwiegend seinem Musiker-Dasein widmet.
Das Album kann noch nicht mit allen Stücken überzeugen, herausragend sind On Yonders Hill, dass klassisches Geschichtenerzählen in Folktradition mit traurigfernen Tromptenklängen verbindet und Goodbye my darling, bei dem auf dem Banjo gezupft wird. Andere Stücke auf dem Album gehen noch mehr in die Richtung des traditionellen Folk, ob einem das gefällt ist Geschmackssache, auf jeden Fall ist Sam Lee jemand, auf den man ein Auge haben sollte.
Freitag, 6. Juli 2012
Mittwoch, 4. Juli 2012
Albumkritik: The Tallest Man On Earth - There's No Leaving Now
The tallest man on earth aka Kristian Matsson legt mit There's No Leaving Now bereits sein drittes Album vor. Bei mir brauchte es eine Weile, bis ich mich an seine leicht nölend kratzige Stimme gewöhnt hatte, doch dann entfaltet sie schnell einen Suchtfaktor. Abwechslungsreich, mal schnell und beschwingt (1904), mal ganz melancholisch nostalgisch wie Leading me now sind die Kompositionen, bei denen Mattsons Stimme immer im Vordergrund steht. Die ganz leisen Töne sind nicht seine Stärke, aber das müssen sie auch nicht sein. Neben all den verraucht hauchigen Stimmen so vieler Folksänger, ist das mal eine willkommene Abwechslung. There's No Leaving Now ist ein durchweg gelungenes Album, wobei die Single 1904 eines der Glanzstücke ist - ein Lied, welches man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, wenn man es mehrmals gehört hat, und das ein kleiner Hit werden könnte - während er mit dem titelgebenden There'S No Leaving Now eine echte Ballade von zeitloser Klasse mit Klavierbegleitung liefert. Mattson ist vor allem auch in seinen Komposiotionen ausgereifter und komplexer geworden, als auf den Vorgängern, und untermalt die Kompostionen mit mehr Instrumenten, was die Stücke insgesamt zugänglicher macht und der Gefahr des sich "überhörens" seiner Stimme entgegenwirkt, ohne dass sie ihre Kanten verliert.
1904 kann man sogar umsonst herunterladen. Live soll Mattson ein genialer Entertainer sein. Im Oktober kommt er dann auch noch mal auf Europa-Tour, die wenigen Deutschlandtermine werden sicherlich gut besucht sein: das Konzert in Berlin diesen Samstag ist jedenfalls ausverkauft.
Sonntag, 1. Juli 2012
Album:This Is the Kit - Krulle Bol
Seltsame Wege gehen Albenveröffentlichungen manchmal. Krulle Bol wurde bereits 2006 in Italien aufgenommen, 2008 veröffentlicht und kommt jetzt mit sechs Jahren Verspätung in unsere Plattenläden. Hinter this is the kit verbirgt sich Kate Stables mit wechselnden Bandkollegen. Die in Bristol lebende Sängerin hat bisher zwei Alben veröffentlicht, wobei Krulle Bol eigentlich das erste ist, während das neuere Wriggle Out the Restless breits im Februar neu hier erschienen ist. Ich habe sie bereits live gesehen, als "Vorband" von Alexi Murdoch. Damals konnte sie mich, ganz allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne, nicht überzeugen. Das lag vielleicht auch daran, dass ich auf Alexi Murdoch gewartet habe und daran, dass sie mit Begleitband viel souveräner wirkt. In ihren Albumkompositionen überzeugt sie mich jedenfalls mehr als akustisch.
This is the kit bewegt sich zwischen traditionellem Folk und Songwritierindie und erzeugt mit ihrer hellen Stimme eine verträumt nostalgische Stimmung. Man denkt beim Zuhören an Schottland, an weite Täler und ans Reisen. Kates Talent entfaltet sich nach meinem Geschmack jedoch dann, wenn sie mehr Richtung Pop geht, so ist die Single Earthquake ein echter Hit.
This is the kit bewegt sich zwischen traditionellem Folk und Songwritierindie und erzeugt mit ihrer hellen Stimme eine verträumt nostalgische Stimmung. Man denkt beim Zuhören an Schottland, an weite Täler und ans Reisen. Kates Talent entfaltet sich nach meinem Geschmack jedoch dann, wenn sie mehr Richtung Pop geht, so ist die Single Earthquake ein echter Hit.
Neue Videos von Bravestation und Sleep Party People und Kinder in Videos
Es kommt mir in letzter Zeit so vor, als würde es nur noch Musikvideos geben, in denen Kinder nicht nur die Hauptfiguren sind, sondern nur Kinder und seltsame Wesen vorkommen. Neulich war da das grandiose Woodkid-Video und das Video zu Tuck the darkness in mit dem Jungen und dem Fisch derBowerbirds. Immer scheinen Jungen die Hauptperson zu sein, nie Mädchen. Jetzt kommen Bravestation mit einer Gruppe Kinder, die im Wald herumlaufen (auch das kommt in den Videos immer wieder vor) und der Band in einer kleinen Hütte zuschauen.
Dagegen haben sich Sleep Party People eine rührende Geschichte um einen kleinen Jungen und seinen weißen Stoffhasen ausgedacht.
Aber die Musik dieser Bands passt auch zu den Bildern von Kindern, die in ihrer eigenen Welt leben, als wollten die Musiker uns daran erinnern, wie es war als es die Welt noch zu entdecken galt.
Dagegen haben sich Sleep Party People eine rührende Geschichte um einen kleinen Jungen und seinen weißen Stoffhasen ausgedacht.
Aber die Musik dieser Bands passt auch zu den Bildern von Kindern, die in ihrer eigenen Welt leben, als wollten die Musiker uns daran erinnern, wie es war als es die Welt noch zu entdecken galt.
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